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Was halten Sie davon, wenn wir die Zeit, die Sie gerade opfern, um meine Homepage anzusehen, und den Platz, den mir mein Provider hier zur Verfügung stellt, gemeinsam nutzen? Und uns ein wenig über das unterhalten, was ich nun schon einige Jahre meinen Beruf nennen darf – das Erzählen von Geschichten? Ich darf Ihnen versichern, dass ich mich gesegnet fühle, meinen Traumberuf zum Broterwerb gemacht zu haben; umso mehr freue ich mich, Ihnen diesen lebendig gewordenen Traum vorzustellen. 

 
Zuerst möchte ich jedoch mich selbst wie ein höflicher Mensch vorstellen:
 

Mein Name ist Richard Dübell.

(Bildnachweis: Oilivier Favre 2010)

Ich wurde im Oktober 1962 geboren und lebe mit meiner Familie in der Nähe von Landshut, meiner Geburtsstadt.


Das bedeutet (sollten Sie diese Seite von jenseits der Donau lesen), dass ich Niederbayer bin. Verzagen Sie nicht, ich bin mir durchaus bewusst, dass ich für diesen großen Vorteil nichts kann.

Meine ersten Versuche, die Geschichten, die ich erzählen wollte, auf Papier zu bringen, begannen im Rahmen meiner Begeisterung für Science Fiction. Perry Rhodan und seine Mitstreiter hatten mich so fest im Griff wie ein halutischer Preisringer. Ich verfasste Kurzgeschichten und gewann tatsächlich zweimal den ersten Preis in verschiedenen Wettbewerben. Dies brachte mich in Kontakt mit dem Fandom, und für die nächsten Jahre hatte ich als Autor, Grafiker und Mitglied des Redaktionsteams für diverse Magazine (darunter auch das hervorragende CAPRICORN) genügend Beschäftigung. Mein Lob für CAPRICORN ist im Übrigen nicht nur davon motiviert, dass ich die Spezialausgabe Nr. 3 ganz allein mit meinen Grafiken und Geschichten bestreiten durfte. Die Herausgeber, Hans und Monika Herrmann, und ihr Produkt waren wahre Glanzpunkte am Sternenhimmel des SF-Fandoms.

Wie es einigen Begeisterungen der Teenager-Zeit geht, so ging es auch meinem ersten Leben als Autor: es verblasste vor der Realität von Schulende, Berufsanfang, Fortbildung und ersten Karriereschritten. Um 1995 herum meldete es sich jedoch wieder zurück. In der langen Pause hatte sich mein Interesse von SF vollkommen weg- und in die genau entgegengesetzte Richtung bewegt: hin zur Historie. So lag es für mich nahe, dass ich mich mit dem Versuch, einen Roman zu schreiben, dem historischen Genre verschreiben würde.

Es entstand DIE ÄUSSEREN UMSTÄNDE DER SÜNDE, die fünfhundert Seiten lange Geschichte von Raymond, der versucht, für den kommenden Winter einen neuen Gönner zu finden und dabei an einen skrupellosen Bischof mit einigen Leichen im Keller gerät. Diese (und einige meiner nachfolgenden) Geschichte war stark von der Arbeit des von mir verehrten Raymond Chandler inspiriert, quasi ein historischer Kriminalroman der Schwarzen Serie – wobei ich hoffte, mit Thema und Handlung weit über den typischen historischen Krimi hinaus zu gelangen. Meine Bemühungen wurden postwendend belohnt – alle von mir kontaktierten Verlage lehnten das Manuskript ab.

Dennoch war die Arbeit daran nicht umsonst. Sie brachte mich mit dem nymphenburger Verlag in München in Verbindung, wo man zwar mein Manuskript verschmähte, an meiner Art zu schreiben jedoch Gefallen fand. So entstand mein zweiter geschriebener und erster veröffentlichter Roman: Der Tuchhändler.Mittlerweile bin ich bei der Verlagsgruppe Lübbe unter Vertrag, was ich nicht zuletzt meiner Agentin Anke Vogel (www.ankevogel.de) verdanke. Sie ist für mich aber viel mehr als nur jemand, der mir meine Verträge besorgt – sie ist Sparringspartnerin für erste Buchideen, Anlaufstelle für ratlose Fragen und ganz allgemein eine gute Freundin, mit der beim Italiener um die Ecke Essen zu gehen für mich immer eine Freude ist.

 

Zum 01.01.2007 habe ich folgende Romane oder Beiträge in Anthologien veröffentlicht:
 
Der Tuchhändler
1997
nymphenburger Verlag, München

 
Der Jahrtausendkaiser
1998
nymphenburger Verlag, München
 

Eine Messe für die Medici
2000
nymphenburger Verlag, München

Die schwarzen Wasser von San Marco
2002
Verlagsgruppe Lübbe, Bergisch Gladbach
 

Das Spiel des Alchimisten
2003
Ehrenwirth-Verlag, Verlagsgruppe Lübbe,  Bergisch Gladbach

 
Die Tochter des Bischofs
2004
Ehrenwirth-Verlag, Verlagsgruppe Lübbe,  Bergisch Gladbach

 
Die Sieben Häupter
2004
Aufbau Verlag, Berlin
Eine Gemeinschaftsproduktion von 12 Autoren
der Autorenvereinigung Quo Vadis
 

Tatort Bayern
2005
grafit Verlag, Dortmund
Eine Anthologie aus Kurzkrimis von über 20 Autoren, entstanden
im Rahmen des Bayrischen Krimifestivals 2005

 
Im Schatten des Klosters
2006
Verlag Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach
 

Der Sohn des Tuchhändlers
2006
Ehrenwirth-Verlag, Verlagsgruppe Lübbe,  Bergisch Gladbach

 
Die Braut des Florentiners
2007
Verlag Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach


Die Teufelsbibel
2007
Ehrenwirth-Verlag, Verlagsgruppe Lübbe,  Bergisch Gladbach


Die Wächter der Teufelsbibel
2009
Ehrenwirth-Verlag, Verlagsgruppe Lübbe,  Bergisch Gladbach

Die Erbin der Teufelsbibel
2010
Lübbe Hardcover,  Köln

Die Pforten der Ewigkeit
geplant März 2011
Lübbe Hardcover,  Köln








Wenn ich nicht gerade an einem neuen Projekt arbeite, versuche ich so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen. Da ich das Glück habe, zu Hause arbeiten zu können, bin ich eigentlich ständig mit meinen Lieben zusammen, aber Sie werden mir zustimmen, dass man mit den Menschen, die einem alles bedeuten, niemals oft genug zusammensein kann.


Wie es scheint, habe ich meinen Sohn Nr. 1 schon mit den alten Rittersleuten infiziert. Als er vier Jahre alt war, hat er mir dieses selbst gemachte Kunstwerk geschenkt. Der junge Mann ist 1998 geboren. Ich werde vermutlich in ein paar Jahren von seinen Tantiemen leben können...

Zur Zeit trainiere ich Sohn Nr. 2 darin, Bücher zu schreiben (die Malerei ist ja schon von Sohn Nr. 1 besetzt). Seine Werke kann man auf meiner Homepage noch nicht bestaunen. Das mag daran liegen, dass er Jahrgang 2003 ist. Ich sage ihm jeden Tag, er soll sich mal ein bisschen ranhalten. So wie es aussieht, trainiert er aber ohnehin lieber auf seinem Kett-Car… oder vertieft seine Radfahrfähigkeiten. Ich hoffe, er wird dazu kein Dopingmittel brauchen.


Unter folgenden Adressen im Internet können Sie weiteres Material über mich und meine Bücher finden:

 

http://www.how2find.de/duebell.htm

 
http://www.uni-protokolle.de/buecher/kat/911002/

 
http://www.geschichte-im-roman.de/jahrtausendkaiser.htm

 
http://www.berliner-lesezeichen.de/lesezei/Blz98_11/text41.htm

 
http://www.luebbe.de/projekte/bastei/dps7.nsf/0/9339DD756CB342A0C1256984003EF587/?OpenDocument&ExpandSection=1



In folgender Buchausgabe des Süddeutschen Verlags finden Sie ebenfalls einen (recht schmeichelhaften) Beitrag über mich:

Stadt, Land, Wort: Bayerns Literaten – 22 Portraits
ISBN 3-89682-088-5


Darf ich Sie in aller Unbescheidenheit auf mein Foto-Portfolio und damit auf eine Leidenschaft hinweisen, die ich neben meiner Familie und dem Schriftstellerleben pflege: der Fotografie? Vielleicht gefällt Ihnen ja das eine oder andere Bild - ich würde mich darüber freuen...



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Impressum:
 
Richard Dübell
c/o Verlagsgruppe Lübbe
Scheidtbachstr. 23 - 31
51469 Bergisch-Gladbach
Tel. 02202 121-0

 

 

 

 

Bildnachweis von oben nach unten: 
Richard Dübell; Olivier Favre; Richard Dübell; tralfaz-archives.com; Mario Dübell; Süddeutscher Verlag; Richard Dübell










 
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