Home
Aktuelles
Landshuter Hochzeit 1475
Links
Lesungen/Vorträge
Schreibwerkstatt
Der Tuchhändler
Der Jahrtausendkaiser
Eine Messe für die Medici
Die schwarzen Wasser
Das Spiel des Alchimisten
Die Sieben Häupter
Die Tochter des Bischofs
Tatort Bayern
Im Schatten des Klosters
Der Sohn des Tuchhändlers
Die Braut des Florentiners
Die Teufelsbibel
Die Wächter der Teufelsbibel
Die Erbin der Teufelsbibel
Die Pforten der Ewigkeit
P.M. History
Gästebuch
Weblog
 




ISBN 3-404-15441-X Bastei-Lübbe Originaltaschenbuch 

Erscheinungstermin: Januar 2006 als Spitzentitel


IM SCHATTEN DES KLOSTERS spielt 1193 in und um Köln. In dieser als Originaltaschenbuch-Ausgabe veröffentlichten Geschichte hat der Klosterarchivar Bruder Ulrich eine tragende Rolle: der Schädel des heiligen Albo, einzige und verehrte Reliquie des Gründers von Ulrichs kleiner Klostergemeinschaft, wurde gestohlen. Der Dieb kann sich eigentlich nur unter dem Abschaum der Menschheit (sprich: den Reliquienhändlern) im nahen Köln befinden.


So macht sich Ulrich, der zum letzten Mal vor fast zehn Jahren in Köln gewesen ist und sich dabei so verirrt hat, dass die gesamte Gemeinschaft ausschwärmen und ihn suchen musste, auf die Suche nach dem Schädel. Sein Prior hält es für einen Fingerzeig Gottes - Ulrich hält es eher für eine lästige Pflicht, denn er hat den Knochenschädel immer gehasst.

In Begleitung Rinaldos, eines durchtriebenen italienischen Sängers, und Jörgs, eines depressiven Kreuzritters, dringt Ulrich in die für ihn schreckerregenden Gassen Kölns vor. Schon bald weiß er nicht mehr, was er glauben soll. Er ist sich nur in einer Sache sicher: die geheimnisvolle junge Frau, die ihm immer wieder über den Weg läuft, will ihn töten - und er hat keine Ahnung, warum...



In einer früheren Version dieser Seite habe ich angekündigt, das Rätsel um die Barthaare des heiligen Josef von Arimathäa lösen zu wollen oder die Anzahl der echten Häupter von Johannes dem Täufer bekannt zu geben. Ich habe mich nun doch entschlossen, diese weltbewegenden Fakten im Lauf meines Romans zu enthüllen. Lassen Sie sie sich also nicht entgehen ;-).




Na ja, eine andere Geschichte verrate ich jetzt doch: die mit den 11.000 heiligen Jungfrauen, die zusammen mit der heiligen Ursula in Köln hingeschlachtet wurden - eine im Vergleich zu einer Einwohnerzahl von ca. 40.000, die Köln im späten Mittelalter aufwies, nicht unbeträchtliche Menge. Die Legende wurde auf wundersame Weise belegt, als man im 12. Jahrhundert bei Köln tatsächlich auf eine gewaltige Menge Gebeine stieß. Tatsächlich war man auf einen alten römischen Friedhof gestoßen, der lange Zeit in Betrieb gewesen war, und die Zahl 11.000 entstammte einem Übersetzungsfehler: ein altes Dokument sprach von 11 Märtyrerinnen, die zusammen mit der heiligen Ursula von den Hunnen ermordet worden waren. Ups, Vater Abt, sagte der Kopist und knabberte an seinen tintenfleckigen Fingernägeln, kleines Fehlerchen gemacht, hihi, ist nicht so schlimm, sind ja nur ein paar Nullen...



Nachfolgendes Bild hat mir eine Leserin zugeschickt. Es wurde am Strand von Phuket in Thailand fotografiert. Ich wußte ja, dass Bruder Ulrich eine leichte topografische Schwäche hat, aber dass er sich gleich so weit aus Köln verirrt...



Bildnachweis: http://www.tourist-info.mettlach.de/ (1); http://www.spinfo.uni-koeln.de/lehre/HKIV-Arbeiten/Klimmek/vorwort.htm (1); http://www.bluecloud.org/monk%20contemplating.jpg (1); http://www.unf.edu/classes/medieval/image/monk.jpg (1); g.hartwein (1); richard dübell (1)

 
Top